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Geocaching -

wieso, weshalb, warum -

oder wie ich zu diesem Hobby kam

Ist er unter dem Hasengrill???
Ist er unter dem Hasengrill???

Alles begann im Frühjahr 2008, als mein Arbeitskollege T. und ich beschlossen, den Outdoorbereich von Garmin anzutesten.Wir bekamen damals ein paar Outdoorgeräte, zu testzwecken, gestellt.

T. begann sofort eifrig eines der Geräte zu nutzen. Er nahm es mit zum laufen und radfahren. Ein paar Tage erzählte er mir, voll Begeisterung, etwas über irgendwelche Dosen, die er gesucht habe. Damals dachte ich noch: "Dosensuchen?! Jetzt ist er aber komplett durch...".

Als er in den darauf folgenden Tagen und Wochen aber immer wieder von Caches, Tradis, Multis und diversen Dosen redete, beschloss ich mir das ganze doch auch mal genauer anzuschauen und so, nahm die Geschichte ihren Lauf....

 

Da die Testgeräte in der Zwischenzeit wieder zurück zu Garmin mussten (wir hatten uns dafür entschieden sie aufzunehmen), schnappte ich mir das Straßennavi eines Kumpels (ein Nüvi 360) und zog mit eben diesem los, um auch mal einen Schatz zu suchen.

Wir entschieden uns für den Cache "Welcome 2 Förch".

Wir arbeiteten uns von Station zu Station, rechneten, gaben die Folgekoordinaten ein, freuten uns über jede weitere gefundene Station, rechneten weiter und.....ja, und dann ging es zum ersten mal darum ein Finale aufzusuchen. Die Vorfreude stieg mit jedem Meter, dem wir uns den Finalkoordinaten näherten.

Zwar wusste keiner von uns, was uns erwarten würde, oder nach was wir eigentlich genau suchen müssen, aber wir gingen trotzdem tapfer weiter.

Als dann die Meteranzeige unter die 20 Meter Marke viel, fingen wir wie wild an den Boden abzusuchen....da war aber nix!

Sollte unser erster Cache etwa darin enden, dass wir eine interessante, lehrreiche und schöne Runde gelaufen sind, aber unser eigentliches Ziel "die Dose" nicht finden sollten?

Das kann es nicht sein. Und während sich schon die Enttäuschung breit machte, liesen wir nochmal unsere Blicke schweifen und erblickten eine schöne Natursteinmauer.

Diese Mauer hatte allerdings einen "Fehler". Einer der Steine passte irgendwie nicht zu den umliegenden Steinen.

Wir stürzten zu zweit auf diese Stelle zu, legten diesen Stein zur Seite und: da war sie....unser und vor allem mein erster Cache!

Wir trugen uns in das Logbuch ein, wühlten noch ein bisschen in der Schatzkiste, verstecken alles wieder wie vorgefunden und machten uns glücklich, nahezu euphorisch, auf den Heimweg.

Irgendwie fühlten wir uns wie kleine Kinder....wir hatten einen kleinen Schatz gefunden, von dem die umliegenden Personen nichts wussten.

Ab diesem Zeitpunkt war mir klar, warum Navisale so begeistert war vom Geocachen und um mich war es auch geschehen.....ich war infiziert (und ich habe es bis heute nicht bereut).

Übrigens war ich schon so infiziert, dass ich auf dem Nachhause Weg noch zwei weitere Caches suchen (und finden) musste...